Diese Seite drucken

Die ersten 30 Minuten liefen...

...eher mittelgut.

So hakte es in unserer Offensive einmal mehr an der exorbitant schlechten Chancenverwertung. Zu häufig ploppte das Spielgerät ans Gebälk oder es wurde, wie schon in der letzten Partie gegen Aerzen, der gegnerischen Torhüterin ausreichend Gelegenheit gegeben, sich mit „freien Dingern auf des Torwarts Mütze“ auszuzeichnen. Zudem fanden wir in der Abwehr noch nicht die richtigen Antworten und ließen den Gronauerinnen viel zu viel Freiraum, so dass diese Tor um Tor bejubeln und wir uns vorerst nicht mit mehr als 1 - 3 Treffern absetzen konnten. (1:1; 2:2; 3:3, 6:4, 7:5, 8:6, 9:7, 11:8, 12:9, 13:10)

Nach Wiederbeginn stellten wir weitestgehend unsere Anfälligkeiten in der Hinterreihe ab, die nun engagierter und somit effektiver zur Sache ging. Dadurch konnten einige Konter sowie ferner zügige Balltransporte nach vorne gefahren werden. Auch im agilen und variablen Angriffsspiel selbst stimmten nunmehr die Komponenten, und die Lederkugel zeigte sich weniger desorientiert. Demnach kontrollierten wir jetzt das Geschehen, bei dem der junge Unparteiische einen guten Job erledigte, und erweiterten unseren Vorsprung bis hin zum 30:20-Sieg. (15:10, 16:11, 22:12, 23:14, 25:17, 29:18).

Ganz starker Auftritt von Melanie Huer, die neben 2 Siebenmetern in der ersten Hälfte auch eine tolle zweite Halbzeit hinlegte. Neben Manuela Schostag und Antje Lages, die großes Kino aufboten und die HSG fast im Alleingang erschossen, und unserem Aufziehmännchen Elisa Vehlies, glänzte Marijke Hoyer mit extrem viel Aufmerksamkeit.

Tore:
Manuela Schostag (11), Antje Lages (7/2), Elisa Vehlies (5/1), Marijke Hoyer (3), Michele Sonntag (2), Inga Symann (1), Sylvana Wächter (1) - Mareike Lippmann, Imke Möller, Malena Schulze, Jennifer Wächter


Tor:
Michaela Schostag (1. HZ); Melanie Huer (2. HZ)


Marina Jetter
erstellt am 21.03.2018