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Mit dem DSV Hannover 78 hatten wir eine uns völlig unbekannte Mannschaft zu Gast, war aber ein erwartet schwerer Gegner.

Es war schon ein dickes Brett, dass wir bohren mussten - und die Partie insgesamt toll anzusehen.

Mit sehr viel Tempo auf beiden Seiten konnte sich vorerst kein Team absetzen (1:1, 2:2, 3:3). Der DSV fand immer wieder die noch so kleinste Lücke in unserer guten Abwehr und legte nach dem 4:4 zum 4:7 bzw. 5:8 vor. Nach dem 7:9 konnten wir sodann zum 9:9 ausgleichen. Auch danach entwickelte sich ein ausgeglichenes, temporeiches Spiel (10:10, 11:11). Doch in den Schlussminuten der ersten Hälfte konnten wir erstmals mit etwas mehr Biss einen 14:11-Vorsprung erarbeiten.

Nach Wiederbeginn nahmen wir zunächst den Schwung aus der restlichen ersten Halbzeit mit (15:11). Leider haben wir hiernach versäumt, so effektiv im Angriff unsere klaren Möglichkeiten in Zählbares umzumünzen und ggf. die entscheidenden Sargnägel einzuschlagen. Nach dem 16:12 folgte insoweit nicht das Spiel des großen Torjubels. Doch auch der Gegner konnte nicht aufschließen, denn in dieser Phase vereitelte unser klasse Keeper vier Siebenmeter. Danach kam dann der rote Faden wieder. Nach dem 17:13 und 18:15 schloss der Verfolger zwar noch auf 19:17 auf, doch unsere Defensive stand gut gestaffelt, und mit der folgenden offenen Deckung des DSV kamen wir bestens zurecht. Nach dem 22:17 verteidigten wir mit einem dann doch klaren 26:18-Heimsieg gegen starke - und sehr junge - Hannoveranerinnen den Platz an der Sonne.

Klasse heute - neben den üblichen Verdächtigen - Mareike Lippmann und Sylvana Wächter auf den Außenbahnen, aber auch der alleinige Unparteiische erledigte einen tollen Job in dieser sehr fairen Partie.

Tore:
Manuela Schostag (10), Kristina Langer (7/5), Mareike Lippmann (3), Patricia Voigt (3), Sylvana Wächter (2), Juliane Wottke (1)

Tor:
Michaela Schostag


Bericht AWesA vom 01.11.2016 (Quelle: HP AWesA GmbH):
17 von 26 Toren - Schostag und Langer Garanten für MTV-Heimsieg --- Michaela Schostag pariert vier Siebenmeter / Jetter: „Versäumt, die entscheidenden Sargnägel einzuschlagen“
Am Samstag empfing Spitzenreiter MTV Rohrsen III den bis dato ebenfalls verlustpunktfreien DSV Hannover 78. Bis zum 4:4 verlief die Begegnung völlig ausgeglichen. Anschließend setzten sich die Gäste aus der Landeshauptstadt durch drei Tore in Folge auf 7:4 ab. Die Gastgeberinnen fanden anschließend besser in die Partie und gingen zur Halbzeit über 9:9 und 11:11 mit 14:11 in Führung. Auch in der zweiten Halbzeit machten Schostag & Co. zunächst da weiter, wo sie vor der Unterbrechung aufgehört hatten. Nach dem 16:12 ging die Hertting-Sieben fahrlässig mit ihren Chancen um. „Wir haben es versäumt, unsere klaren Möglichkeiten in Zählbares umzumünzen und die entscheidenden Sargnägel einzuschlagen“, bemängelte MTV-Sprecherin Marina Jetter. Die Abschlussstärke der Gäste bewies sich an diesem Tag aber auch nicht gerade als Stärke. Unter anderem parierte Manuela Schostag gleich vier Siebenmeter. Nach dem zwischenzeitlichen 22:17 stand am Ende ein deutlicher 26:18-Heimsieg auf der Anzeigetafel des Hohen Feldes. „Gegen starke und sehr junge Hannoveranerinnen haben wir unseren Platz an der Sonne verteidigt. Klasse spielten Mareike Lippmann und Sylvana Wächter auf den Außenbahnen. Auch der alleinige Unparteiische erledigte einen tollen Job“, so Jetters Schlussfazit.


Marina Jetter
erstellt am 01.11.2016